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Du studierst Theologie und interessierst Dich begleitend zu Deinem Studium für die Fragen des christlichen Glaubens. Du möchtest etwas tun, damit Denken und Glauben – ja das Leben in seinen vielfältigen Bezügen vom Evangelium befreit, gehalten und genährt wird. Du kannst Dir vorstellen, dass ein gemeinsames Leben mit bestimmten Verbindlichkeiten Dich weiterbringt. Du möchtest mit Bodenhaftung in einer Kirchgemeinde eine grössere Kohärenz von Leben und Glauben erfahren. Du hast die Perspektive, dass Deine Studien in der Praxis anderen Menschen zugute kommen.
Das Evangelische Studienhaus Meierhof am Kirchstrasse 20
in Riehen bei Basel möchte Raum bieten, dass sich die Gemeinschaft
im Glauben und ein kritisches, von der Bibel gehaltenes und genährtes
Studium gegenseitig befruchten, so dass dies den Gemeinden und Kirchen
zugute kommt.
Vertrauen:
Zur theologischen Auseinandersetzung gehört die vertrauensvolle
Hinwendung zur Botschaft von Jesus Christus, so wie sie in der
Heiligen Schrift bezeugt ist. Wir vertrauen darauf, dass Gottes Wort
und seine Weisungen auch in unserer Zeit wirken und Bedeutung für uns haben.
"Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder
dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar
und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so
soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht
wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und
ihm wird gelingen, wozu ich es sende." Jes. 55,10f
Freiheit:
Zur theologischen Auseinandersetzung gehört auch die Freiheit,
Fragen des Glaubens und intellektuelle und aktuelle Diskurse in
Gesellschaft und Wissenschaft aufeinander zu beziehen (vgl. "fides
quaerens intellectum" - Anselm). "Denn Gott hat uns nicht gegeben den
Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit."
(2. Tim. 1,7) Und "wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit."
(2. Kor. 3,17)
Hoffnung und Freude:
"Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden
im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft
des Heiligen Geistes." Röm. 15,13
Formen von Kirche und Frömmigkeitsstile ändern sich durch die Zeit.
Wir erleben den Anfang des 21. Jahrhunderts als Zeit der Herausforderung
für die evangelisch reformierten Kirchen der Schweiz. Wir sind aber voller
Hoffnung, dass Gott seine Gemeinde führen wird und freuen uns Teil der
weltweiten ecclesia Christi zu sein.
Voraussetzung zur Aufnahme in die Hausgemeinschaft ist ein laufendes akademisches Studium, eine innere Offenheit für die geistigen Grundlagen des Hauses und die Bereitschaft, die oben umschriebenen gemeinsamen Lebensformen mitzutragen. Die Anmeldung ist an den Präsidenten des Trägervereins zu richten - Pfr. Dr. Christoph Ramstein ». Dabei ist ein kurzer Lebenslauf, der etwas über den eigenen Glaubensweg enthalten sollte, und die Referenz eines Pfarrers oder einer Pfarrerin beizufügen. Diese Unterlagen werden vertraulich behandelt. Die Aufnahme wird mit einem Mietvertrag abgeschlossen. Die Zimmermiete ist monatlich im voraus zu bezahlen.
Das Studienhaus bietet Raum für ein Leben, dessen äussere Voraussetzungen die folgenden, für alle Bewohner verpflichtenden Gemeinsamkeiten sind:
Weitere gemeinsame Aktivitäten, auch für Gäste des Hauses,
werden abgesprochen.
Es ist üblich geworden, dass die Studierenden regelmässig
gemeinsam essen (und je nach Gelegenheit kleine oder grosse Feste feiern).
Das Leiterehepaar und die Hauskoordinatorin vor Ort haben sich verpflichtet, das Haus gemäss seinen Grundlagen und Zielsetzungen zu führen. Das Leiterehepaar führt die Gespräche mit Interessierten und schlägt dem Vereinsvorstand die zukünftigen Bewohner zur Aufnahme vor. Die Hauskoordinatorin ist für praktische Fragen und Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohnern zuständig (Zimmer zeigen, Zimmer abnehmen, Reparaturen aufnehmen und weiterleiten, Kontaktperson zur Kirchgemeinde).
Der Verein GLT ist Träger des Evangelischen Studienhaus Meierhof. Er mietet die Wohnung und vermietet die Zimmer. Bei persönlichen Schwierigkeiten zwischen Leitung und Bewohnern sind die Vereinsvorstandsmitglieder, insbesondere der Präsident, Ansprechpartner und Vermittler.
Vorstandsmitglieder:
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